Am 12.Juni wurde der bundesweite Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus unter dem Motto »Geschichte erzählen« begangen.
Warum genau an diesem Tag? Weil die deutsche Jüdin Anne Frank an diesem Tag im Jahr 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde. Anne musste im Jahr 1934 aus Deutschland in die Niederlande fliehen, da jüdische Menschen wie sie hier immer stärkerer Ausgrenzung und Gefahr ausgesetzt waren.
Nach der Besetzung der Niederlande durch das nationalsozialistische Deutschland ab 1940 musste sich ihre Familie in ihrer neuen Heimat Amsterdam verstecken.
Anne schrieb ein Tagebuch in dieser Zeit, das nach ihrer Entdeckung und Ermordung im Konzentrationslager durch ihren Vater veröffentlicht wurde und Anne Frank weltberühmt machte.
Wir haben in unserem Haus C eine Plakatausstellung ausgehängt, die die Kinder unserer Schule im Unterricht und den Pausen anschauen konnten. Die SchülerInnen hatten hier die Möglichkeit, sich über Annes Leben, ihre Familie, ihr Tagebuch, die Zeit im Versteck und ihre Ermordung zu informieren.
Ziel der Ausstellung ist es, am konkreten Beispiel eines Kindes (Anne war 13 Jahre alt, als sie ins Versteck ging), zu informieren und an den Holocaust zu erinnern.
Diese Geschichte weiter zu erzählen ist unser Auftrag.
F. Haase (Lehrkraft d. Schule)



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